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Schreie 

Ich drehte die Musik lauter, ich wollte das Geschrei nicht hören. Die Kleine schrie, und meine Eltern. Und mein Bruder. Ich drückte mir die Hände auf die Ohren und begann laut zu summen, dass machte ich immer wenn ich nichts hören wollte. Ich sah wie die Tür aufging, aber ich nahm die Hände nicht weg, aber ich merkte das die Musik aus wahr, da ich keinen Bass mehr spürte, der vorher meinen Körper geschüttelt hatte. Meine Mutter versuchte mir die Hände von den Ohren zu reißen, dass machte sie immer wenn sie nicht wusste wie sich verhalten sollte. Jetzt begann auch ich zu schreien, sie sollten mich doch einfach nur in ruhe lassen, doch jetzt kam auch mein Vater dazu und ich hörte durch das Geschrei wie die Tür lautstark ins Schloss fiel, im Wohnzimmer schrie sich die Kleine immernoch die seele aus dem Leid. Meine Mutter schrie mir in den schrillsten Tonlagen entgegen, dass ich nicht vor Allem und Jedem davon rennen konnte, und einfach die Augen vor der realität verschliesen konnte. Dabei lies ich doch die Augen offen, ich hielt mir nur die Ohren zu, und das aus gutem Grund. Sollte ich ihnen zuhören, wie sich beschimpften und gegenseitig beschuldigten? Mein Vater packte mich an den Schultern, er wollte mir einreden, dass ich vor mir selbst weglief, doch ich schüttelte nur den Kopf, immer wieder und immer heftiger. Ich wollte davon nichts hören. Meine Stimme hatte inzwischen versagt, ich hatte nichts so eine Ausdauer wie sie. Woher auch? Ich schrie nicht den ganzen Tag, nein, sie waren es, die sich versuchten durch Lautstärke Gehör zu verschaffen, dabei würde es reichen, wenn nur einer von ihnen leise sprechen würde. Ich glaube, selbst sie würden dann so schlau sein und aufhören herum zu schreien, um es zu verstehen. Ich wollte davon nichts mehr hören und zog meine Hände aus denen meiner Mutter und presste sie mir abermals auf die Ohren, dann summte ich so laut und so eindringlich, dass ich nichts mehr mitbekam. Sie hatten Angst vor mir, wenn ich so hin und her schaukelte und so monoton und laut vor mich hin brummte und summte. Mein Vater schüttelte den Kopf und verlies das Zimmer. Meine Mutter schaute mich traurig und ängstlich zugleich an und ging dann auch. Sie schloss die Tür ganz leise, obwohl sie wusste dass ich es sowieso nicht mitbekam.

4.6.07 22:23
 


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